© Stadttaubenprojekt

Stadttaubenprojekt

 

 

„Entgegen ihrem schlechten Ruf sind Stadttauben wunderschöne, soziale und kluge Tiere von denen eigentlich weniger Gesundheitsrisiko ausgeht, als bei einem Händedruck mit einem Menschen,“ sagt Heinz Rittberger, der ideenreiche Initiator.

„Durch Abwehr- und Vergrämungsanlagen wie Taubennetze oder Spikes wird das Problem lediglich verlagert. Nur durch die fundierte Arbeit innerhalb des Stadttaubenprojekts kann auf tierschutzgerechte Weise für eine gesunde und vor allem nachhaltig rückgängige Taubenpopulation im Stadtgebiet Stuttgarts gesorgt werden.“


Gründung des Tierschutzvereines

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2012 feierte die die Leonhardskirche „175 Jahre Tierschutz“. Das erinnerte an Christian Adam Dann, Pfarrer an der Leonhardskirche, der am 19. März 1837 verstorben ist. Es war das Anliegen des Pfarrers gewesen, den Tierschutz den Menschen näher zu bringen.

Danns Amtsbruder an der Leonhardskirche, Pfarrer Albert Knapp, gründete wenige Monate nach Danns Tod den ersten Tierschutzvereins Deutschlands.

 

Diesem Erbe fühlt sich die Leonhardsgemeinde auch heute noch verpflichtet. Deshalb wurden inzwischen auf dem Dachboden der Leonhardskirche zwei Taubenschläge eingerichtet. Die dort gelegten Eier werden entnommen und durch Imitate ersetzt. Damit leisten die hier engagierten Ehrenamtlichen einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Taubenpopulation im Quartier.