Gedanken zu Pfingsten

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Der Im • Puls für die Sommermonate zum Thema Normalität

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Wenn ich an den Sommer denke,

dann hoffe ich auf offene Freibäder, offene Cafés und Restaurants,

ich hoffe auf offene Grenzen und darauf, dass wir Urlaub machen können.

 

Urlaub, der nach Salzwassergischt schmeckt, nach Eis und Sonnenschein,

 

nach Ausland und Freiheit, nach Entspannung und Normalität.

Vor allem nach Normalität!

Darauf hoffe ich,

dass es ein Sommer wird, der Corona hinter sich gelassen hat.

Zumindest teilweise.

 

Wenn ich an Pfingsten denke,

dann denke ich an den Geburtstag der Kirche,

 

ich denke an den Heiligen Geist, an Feuerzungen und an Gott.

 

Wenn ich beides zusammendenke,

Sommer und Pfingsten,

Hoffnung und Gott,

dann kommt mir dieses Wort in den Sinn:

Lass dir an meiner Gnade genügen! (2. Kor. 12,9)

 

Ernsthaft?

Ja, ernsthaft,

wenn Gnade das ist, das aus einer kleinen Schar verängstigter Jesusfreunde

 

die größte Bewegung der Welt macht.

Wenn Gnade das ist, das den Himmel aufreißt,

der Geschmack von Lebensfülle.

 

Wenn das Gnade ist,

dann ist sie unabhängig von äußeren Umständen, unabhängig von Einschränkungen,

menschlichen Begrenztheiten und verhagelten Urlaubsplänen.

 

Dann ist sie, worauf ich hoffe.

 

 

Ihr Pfarrer Benjamin Helmschrott